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Anna Siegel, geb. Kutzner, zwei weitere Kinder Ursula und Stefan Siegel. Im März 1932 erfolgte der Umzug der Familie nach Dresden. Dort erlebte Stefan die kath. Gemeinde St. Josef und besuchte ab Ostern 1937 die 5. Kath. Volksschule von Dresden. Nach deren Auflösung durch die Nazis besuchte er ab Pfingsten 1938 die 26. Volksschule. Im Herbst 1944 begann er die gymnasiale Aufbauschule Freiherr-von-Fletcher-Schule und wechselte nach dem Krieg im Juni 1947 zum Canisiuskolleg in Berlin. Dabei wohnte er im Don-Bosco-Heim in Berlin-Siemensstadt. Am 22. 6. 1950 machte er Abitur. Mit seinen Klassenkameraden hat sich Stefan jährlich getroffen und ist mit ihnen in gutem Kontakt geblieben. Seine Schwester Ursula wurde damals als Schwester Raphaele Siegel eine Ordensschwester bei den Vinzentinerinnen und lebt jetzt im Krankenhaus St. Martini zu Duderstadt.
Von Oktober 1950 bis Juli 1951 studierte er zunächst als Priesterkandidat Philosophie an der Erzbischöflich-Philosophisch-Theologischen Hochschule in Paderborn. Doch am 22.11.1951 begann er auf dem Jakobsberg bei Bingen sein Noviziat in der Gesellschaft Jesu unter der Leitung von P. Otto Pies. Danach folgten die Studien im Juniorat und im Berchmanskolleg zu Pullach bei München.
Im Schuljahr 1957/58 war er Präfekt (Erzieher) am Canisius-Kolleg in Berlin.
Sein Theologiestudium machte er in Sankt Georgen zu Frankfurt von Herbst 1958 bis Sommer 1962. Durch Julius Kardinal Döpfner erhielt er am 27. 8. 1961 in St. Matthias (Berlin) die Priesterweihe. Die Ausbildung im Orden schloss mit dem Tertiat in Münster unter P. Stein im Sommer 1963 ab.

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Von August 1963 bis März 1964 war P. Siegel Heimleiter für die Jugendgruppen in Berlin-Kladow und "Tannerknecht" und wurde bald Sozius des Novizenmeisters P. Soballa, der ab Herbst 1965 Provinzial wurde. Damit wurde P. Siegel plötzlich Novizenmeister vom Herbst 1965 bis Sommer 1970. Mit seinen damaligen Novizen, die alle nachher die Gesellschaft Jesu verlassen haben, blieb er sein Leben lang in ständigen Kontakt. Ein schönes, letztes Treffen war 2007 in Königswinter.
Vom 15. 8. 1970 bis 9. 3. 1980 war er dann in der Gemeinde Liebfrauen zu Marburg ein sehr freundlicher, lebendiger und gut singender Pfarrer, der noch vieles vollendete: Kirchenkupferdach, Orgel, Glocken, ökumenisches Gemeindezentrum, Kindergarten.
Nach 10 Pfarrerjahren wurde er vom 14. 6. 1980 bis 26. 1. 1991 P. Minister des Canisiuskollegs in Berlin. Zusätzlich sorgte er sehr intensiv im Franziskus-Krankenhaus als Seelsorger für die Schwestern und die Kranken.
Am 2.2.1991 lebte er als Superior im Exerzitienhaus Hoheneichen in Dresden - Hosterwitz und übernahm die stellvertretende kirchliche Assistenz der GCL.
1993 suchte die Provinz einen guten P. Minister für das Altenheim Haus Sentmaring in Münster. So musste Stefan Siegel seine Heimat Dresden wieder verlassen und war dann ab 7.10.93 Minister und Ökonom in Münster, wo er die pflegebedürftigen Mitbrüder betreute und mit allen Angestellten gut zusammen arbeitete. Fast 10 Jahre später wurde das Haus Sentmaring in Münster am 28.4.2002 aufgelöst. Die Angestellten mussten aufhören und die Mitbrüder umziehen in die Pflegestation und die

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Wohngemeinschaft im Caritas-Altenzentrum St. Josef-Elisabeth zu Köln-Mülheim. Dort sorgte er ganz intensiv für alle, die krank und sterbend waren.
Überraschend hatte er am 19.12.2008 einen Herzinfarkt und bekam er eine Herz-Bypass Operation. Danach ging es ihm etwas besser. Aber am 25.9.2010 erlitt er einen Gehirn-Infarkt. Seitdem war er täglich der Hilfe bedürftig und wohnte deshalb in der stationären Pflegestation des Caritas-Altenzentrums St. Josef-Elisabeth.
Schließlich erlitt er am 2. April 2013 einen Herzstillstand, weil er sich verschluckt hatte. Zwar lebte er danach noch drei Wochen weiter, aber ohne Kontaktmöglichkeit und nur künstlich beatmet. Seine Schwester Raphaele, die ihn während der letzten Jahre immer wieder getroffen und betreut hatte, besuchte ihn nach dem Osterfest täglich in der Intensivstation des Evang. Krankenhauses Köln-Kalk, wo er am 25.4 abends gestorben ist.
Stefan Siegel hat vielen Menschen persönlich sehr geholfen, besonders als Pfarrer, Krankenhausseelsorger und Betreuer der Jesuiten im Altenheim zu Münster und zu Köln-Mülheim. An diese seine gütigen Hilfen denken wir alle dankbar sehr gerne.

R.i.p.

 

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P. Stefan Siegel SJ
* 12. Januar 1931
25. April 2013

Stefan Bernhard Siegel, wurde am 12. 1. 1931 in Elisenthal, Kreis Bomst, in der Grenzmark Posen-Westpreußen geboren. Sein Vater Anton Siegel war Zollbeamter, hatte in seiner ersten Ehe drei Kinder und mit seiner zweiten Frau