P. Heinz-Benno Eich SJ
geboren am 9. April 1941 in Mettmann/Rhld.
zum Priester geweiht am 8. Juli 1972 in Gießen
gestorben am 25. Dezember 2001 in Köln

Heinz-Benno Eich wurde am 9. April 1941 als Sohn des Gewerbe-Oberlehrers Josef Eich und seiner Frau Anna in Mettmann geboren und wuchs dort mit 4 Schwestern auf. Das Abitur machte er am Humanistischen Gymnasium in Königstein/Taunus.

Am 26. April 1965 trat er in Berlin in den Jesuitenorden ein. Vom Herbst 1966 bis Sommer 1968 studierte er in Pullach Philosophie, machte dann ein einjähriges Praktikum bei der action 365 (P. Leppich) in Darmstadt und setzte ab Herbst 1969 die theologischen Studien in Sankt Georgen, Frankfurt, fort. Schon in der Schulzeit war die Jugendarbeit sein besonderes Anliegen. Für den Caritasverband Gießen plante und führte er seit 1969 mehrere Ferienfreizeiten in Herbstein/Vogelsberg durch und sammelte dabei einen großen Freundes- und Mitarbeiterkreis um sich. Sein Einsatz für den Caritasverband führte dazu, daß er in Gießen in der damals von Jesuiten betreuten Pfarrei St. Albertus am 8. Juli 1972 durch Kardinal Volk von Mainz zum Priester geweiht wurde.

Nach dem Abschluß der Studien im Sommer 1973 arbeitete er zunächst von Göttingen aus für die action 365. Ab Januar 1976 bis zum Sommer 1982 war er Jugendseelsorger und Religionslehrer in Hannover. Viele erinnern sich dankbar an diese Jahre. Er selbst hielt auch später dorthin Kontakt, unter anderem zur Basisgemeinde. Nach einer einjährigen Mitarbeit im Jugendhaus Eich in Aachen wurde er im September 1983 als Religionslehrer nach Köln geholt. In dieser Tätigkeit blieb er bis zum Sommer 1993. Über den Unterricht an verschiedenen Schulen und die Mitarbeit in der Pfarrei St. Peter in der Jabachstraße, wo für viele seine sonntägliche 11.00 Uhr-Eucharistiefeier zum festen Begriff wurde, fand er ein reiches Betätigungsfeld und gewann viele Freunde.

Sein Ideenreichtum und sein intensiver Arbeitsstil kosteten ihn aber auch sehr viel Kraft. Seit Mitte der achtziger Jahre häuften sich verschiedene gesundheitliche Probleme und zwangen ihn, seine Tätigkeit immer mehr einzuschränken. Eine erste schwere Herzattacke traf ihn im Dezember 1993. Daraufhin mußte er seine letzte Stelle als Krankenhausseelsorger in Düsseldorf nach kurzer Zeit wieder aufgeben. In den folgenden Jahren litt er sehr unter Angina-Pectoris-Anfällen. Soweit er kräftemäßig noch tätig sein konnte, saß er am Computer und arbeitete an seinen Predigten. Internet und E-Mail wurden seine Instrumente des Kontaktes und Seelsorge. Am 1. Weihnachtstag 2001 starb er im Canisiushaus Köln an akutem Herzversagen.