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27. November 1960 - Caritas-Pirckheimer-Haus

Mitten im Herzen von Nürnberg liegt hinter der Klara-Kirche das Caritas-Pirckheimer-Haus, ein Jugend- und Bildungszentrum, ein modernes, mit aller Technik ausgestattetes Haus.

Caritas Pirckheimer ist der Name einer berühmten Äbtissin aus der Reformationszeit, deren Leben und Wirken eng mit der Geschichte Nürnbergs verbunden ist. Sie leitete das Klarissenkloster, das 1278 am gleichen Ort erbaut wurde. Sie war die Schwester des Humanisten und Ratsherren Pirckheimer, eines Zeitgenossen von Albrecht Dürer. Sie war weltoffen und stand fest im (katholischen) Glauben, den sie gegenüber dem Rat der Stadt verteidigte, der die Refomation einführte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Jesuiten einen Teil des ehemaligen Klosters erwerben - ein völlig zerbombtes Trümmerfeld. Hier sollte eine Heimat für die katholische Jugendarbeit neu entstehen. Neben den verbandlich organisierten Jugendgruppen entstand eine Jugendbildungsarbeit und eine offene Jugendarbeit, seit Mitte der 80er Jahre in einem Jugendzentrum ausgelagert und 2005 an die Stadt Nürnberg übergeben. Die "Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus der Erzdiözese Bamberg" ergänzte Ende der 70er Jahre das Programm um eine qualifizierte Erwachsenenbildungsarbeit.

Heute ist das CPH Teil des jesuitischen Zentrums, in dem auch die Offene Kirche St. Klara, die Jesuitenmission und die KHG zusammen wirken.

Bernd Günther
August 2005

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