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24. Juni 1521 - Ignatius empfängt die Krankensalbung

Als der bei der Verteidigung von Pamplona schwer verwundete Iņigo nach Loyola zurückgekehrt war, wurden mehrere Ärzte und Chirurgen zu Rate gezogen. Es stellte sich heraus, dass die Knochen des rechten Beines falsch zusammenwuchsen.

Da Iņigo vom festen Willen beseelt war, die militärische Laufbahn weiter zu verfolgen, ließ er die furchtbare Tortur einer Knochenkorrektur über sich ergehen. Iņigo überstand zwar alle Torturen, aber sein Zustand verschlechterte sich und sein Befinden kam in ein kritisches Stadium. Der Tod schien sehr nahe. Am Fest Johannes des Täufers empfing er die Krankensalbung. Die nächsten Tage wurden ein Ringen mit dem Tode.

In der Nacht auf das Fest des hl. Petrus, zum dem Iņigo eine besondere Andacht pflegte, trat eine Wende ein. Gegen Mitternacht begann sich sein Zustand deutlich zu bessern. Wenige Tage später war er außer Lebensgefahr.

Iņigos Krankenzimmer wurde später in eine Kapelle umgewandelt. Die unveränderte Zimmerdecke aus schweren Eichenbalken ist erhalten geblieben.

 

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