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1. Januar 1978 - Norddeutsche Provinz

Nach dem 1. Weltkrieg war die deutsche Ordenprovinz so stark angewachsen, dass durch Dekret von P. General Ledóchowski am 2. Februar 1921 die Teilung in Oberdeutsche und Niederdeutsche Provinz erfolgte. Das Provinzialat der Oberdeutschen Provinz wurde in München eingerichtet. Als erster Provinzial wurde am 18. September 1921 P. Augustin Bea verkündet.

Zehn Jahre später, am 2. Februar 1931 wurde von der Niederdeutschen Provinz die Ostprovinz mit Sitz in Berlin abgetrennt. Der erste Provinzial seit diesem Datum war P. Bernhard Bley. Die Arbeit der ostdeutschen Jesuiten war zum großen Teil Diasporaarbeit, aber es gab auch das katholische Ermland und große katholische Regionen in Oberschlesien.
Im Jahre 1959 wurde ein Teil von Rhodesien der Ostprovinz als Missionsgebiet zugewiesen.

Die Ostprovinz gründete auch im Westen drei Niederlassungen in den Diasporastädten Darmstadt, Gießen und Marburg. Später folgten weitere Häuser.

Nach 47 Jahren erfolgte die Wiedervereinigung der Niederdeutschen mit der Ostprovinz zur neuen Norddeutschen Provinz mit Sitz in Köln. Das war am 1. Januar 1978. Provinzial war P. Johannes Günter Gerhartz.

Am 31. Juli 2004 wurden Nord- und Süddeutsche Provinz zur Deutschen Provinz vereinigt, mit Sitz in München. Als Provinzial wurde P. Stefan Dartmann, bisher Stockholm, ernannt.

Canisius, Weihnachten 1965, S. 17
Canisius, Pfingsten 1978, S. 22

 

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