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8. Februar 1981 - Hirschmann Hans
in Duisburg

P. Hirschmann war Saarländer. In Püttlingen wurde er am 16. Mai geboren. Sein Vater Georg war ein angesehener Bergmann, der manche ehrenamtliche Aufgaben übernommen hat. Seine Mutter Katharina war eine geborene Sutor.
In seiner Pfarrkirche Sankt Sebastian empfing er Taufe, Firmung und Erstkommunion. In den kirchlichen Jugendvereinen hat er fleißig mitgearbeitet.

Nach dem Abitur in Saarlouis trat er mit 18 Jahren am 23. April 1926 in den Jesuitenorden ein. Er studierte in Valkenburg, Rom und Münster. Am 27. August 1936 empfing er in Valkenburg die Priesterweihe und feierte anschließend seine Heimatprimiz in der neu errichteten Pfarrei Liebfrauen. Nach Seelsorgsaufgaben im Erzbistum Paderborn und München wirkte er vor allem an der Hochschule der Jesuiten in Frankfurt Sankt Georgen, wo er eine Professur für Sozialwissenschaften und zeitweise auch für Kirchenrecht inne hatte. Von Frankfurt aus wirkte er an fast allen Schaltstellen des kirchlichen Lebens in der Bundesrepublik, vor allem beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Beim Konzil in Rom stand er als Fachberater an der Seite von Bischof Hengsbach (Essen) und bei der Synode in Würzburg war er mit Kopf und Herz gestaltend dabei. Auch als Bundeskaplan des ND-Männerrings war er ein gesuchter Redner, Kommentator und Ausspracheleiter. Er schonte sich nicht und war immer für alle da, besonders für Menschen in religiöser und in sozialer Not.

In Sankt Georgen wurde ihm als Gedächtnisstütze Frater Otto Busch zur Seite gestellt. Bei seinen vielen Terminen hatte es mancherlei Pannen gegeben. So wurde Frater Busch eine unentbehrliche Stütze.

Nach schweren Erkrankungen in den letzten Lebensjahren starb er während einer Vortragsreise im St. Vincenz-Krankenhaus in Duisburg, nachdem er noch am Sonntag zuvor in Püttlingen die heilige Eucharistie mit der Gemeinde gefeiert hatte.

 

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