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13. August 1621 - Johannes Berchmans
in Rom

Er gehört zu den sonnigen Menschen, die Unschuld und Frohsinn durchs Leben begleiten und deren Andenken immerfort Licht und Wärme in die Herzen ausstrahlt.

Am 13. Januar 1599 wurde er in Diest, nicht weit von Löwen im flämischen Brabant geboren und trat am 24. September 1616 zu Mecheln in die Gesellschaft Jesu ein.

Die Eltern waren arm. Sein Vater war genötigt, sein Studium aufzugeben, um als Handwerker (Gerber) das tägliche Brot zu verdienen. Später, nach dem Tod seiner Frau, konnte er die Studien weiterführen und wurde durch Privileg bereits im Jahre 1618 zum Priester geweiht. Sein Sohn Karl wurde auch Jesuit und ein anderer, Hadrian, wurde Augustiner.

Johannes wurde nach seinem Noviziat zum Studium nach Rom gesandt. Zu Fuß macht er sich auf den weiten Weg (1800 km). Über Paris, Lyon, Mailand, Loretto erreicht er Rom. Als Schüler des Römischen Kollegs beendet er 1621 das dreijährige Studium der Philosophie.

Anfang August 1621 erkrankte er schwer an Lungenentzündung mit hohem Fieber. Seine Mitbrüder, die ihn als Heiligen einschätzten, sind besorgt um sein Leben. Der General des Ordens, P. Mutius Vitelleschi, und auch Kardinal Johann de Lugo, der eine Professur am Römischen Kolleg ausübte, besuchen den geduldigen Patienten. Nach einer Woche, am 13. August 1621 stirbt Johannes Berchmans. Der Leichnam fand seine Ruhestätte in der Kirche San Ignazio, beim Grab des hl. Aloisius. Sein reines und opferbereites Herz wird im Kolleg zu Löwen aufbewahrt. Seine Heiligsprechung erfolgte allerdings erst am 15. Januar 1888 durch Papst Leo XIII.

 

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