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3. April 1982 - Sankta Eugenia in Stockholm

Die Eugenia-Kirche von 1837 an der Norra Smedjegata in der Innenstadt von Stockholm war die erste katholische Kirche in Schweden nach der Reformation.
Diese Kirche ist der Modernisierung des Stadtkerns zum Opfer gefallen. Sie wurde 1968 abgerissen. Die Gottesdienste wurden vom 14. Mai 1968 bis zum 14. Februar 1982 in der Drottninggata provisorisch weitergeführt.

Nach schwierigen Verhandlungen, Besprechungen und viel Geduld stimmte das Stadtparlament mit 51 gegen 49 Stimmen endlich dem Plan zu, der Gemeinde ein neues Zentrum in einer überaus schönen Lage im Herzen der Stadt anzubieten an der Kungsträdgardgatan. Am Palmsonntag, dem 3. April 1982, konnte Bischof Brandenburg in Anwesenheit von viel katholischer und nichtkatholischer Prominenz die Kirchweihe vollziehen.

Das Haus aus dem Jahre 1887 steht unter Denkmalschutz. So musste das neue Kirchengebäude auf dem Hof an der Rückseite des Hauses aufgeführt werden. Die Ansprüche an die architektonische, ästhetische und bauliche Gestaltung waren hoch, entsprechend auch der finanzielle Aufwand. Aber das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen. Große Verdienste hatte P. Peter Hornung in seiner charmanten und überzeugenden Art.

Kurze Zeit nach der Weihe, am 14. Mai 1982, besuchten König Carl Gustav und Königin Silvia die Kirche.

Im rechten Teil der Kirche liegt eine Marienkapelle, die auch für den Werktagsgottesdienst geeignet ist.

Die Pfarrei zählt etwa 5.700 Katholiken aus über 50 Nationen. Eigentliche Schweden sind etwa 25%.

Wohltäter aus zwölf Ländern der Welt haben zur Finanzierung beigetragen. Die deutschen Katholiken sind durch das Bonifatius- und Ansgariuswerk und durch private Spenden in hohem Maße am Zustandekommen des Zentrums beteiligt. Eine großartige Entwicklung setzte nun ein und macht Gottes Gnade und Weisheit dankbar deutlich.

 

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